Gutes Management nötig
Schulamtsdirektor Heinrich Koch unterstrich in seiner Rede die hohe Qualifikation von Ott und Widder: "Die Fähigkeiten, die notwendig sind, eine Schule zu führen, müssen erworben werden, müssen reifen." Das für die Leitung erforderliche gute Management an der Schule verglich Koch mit dem eines mittelständischen Unternehmens. Die Grundschule Freudenberg besuchen laut Koch derzeit 216 Buben und Mädchen in sieben Klassen an den Schulorten Wutschdorf und Lintach. Sie werden von 20 Lehrkräften unterrichtet. Der Durchschnitt an der Grundschule beträgt 20,6 Schüler pro Klasse (Landkreis 21,3). In der Mittelschule liegt der Schnitt bei 14,4 (19,8) bei 72 Schülern in fünf Klassen. Die Mittelschule gehört mit Kümmersbruck und Ensdorf dem Verbund Unteres Vilstal an, den Helga Gradl aus Ensdorf als Verbundkoordinatorin vertrat. Bürgermeister Alwin Märkl nickte vielsagend, als Koch in diesem Zusammenhang auch das große Netz der Schulbuslinien der Flächengemeinde Freudenberg ansprach. Betrachte man die Persönlichkeiten und den beruflichen Werdegang von Ott und Widder, werde klar, warum sich die Regierung für sie entscheiden habe, sagte der Schulamtsdirektor Koch. "Als Fachfrau für Unterricht hat Marion Ott gezeigt, dass hoher fachlicher Anspruch und Lernvoraussetzungen der Kinder in Einklang gebracht werden können", sagte Koch. Die Unterrichtsentwicklung sei bei der neuen Rektorin in guten Händen. Sie sei eine gefragte Referentin, Kunst besitze für sie sehr hohen Stellenwert.
Geeignetes Führungsteam
Koch attestierte der neuen Konrektorin Andrea Widder neben hohen unterrichtlichen Kompetenzen, speziell im Mittelschulbereich, auch wichtige Erfahrungen als Qualifizierte Beratungslehrkraft. Heinrich Koch unterstrich: "Die Grund- und Mittelschule Freudenberg hat ein gut geeignetes Führungsteam, das die an sie gestellten Aufgaben zum Wohle aller am Erziehungsgeschäft Beteiligten meistern wird."
Bürgermeister Alwin Märkl bedeutete der neuen Rektorin, dass sich ihre Schule durch ein überzeugendes Profil, ein engagiertes Kollegium, einen außergewöhnlichen Hausmeister und eine Reihe sehr aktiver Eltern auszeichne. Marion Ott brachte in ihrer Antrittsrede ihre Freude darüber zum Ausdruck, eine engagierte neue Konrektorin an ihrer Seite zu wissen, die sie aus gemeinsamen Zeiten an der Albert-Schweitzer-Schule in Amberg schätze, auch in ihrer Eigenschaft als Beratungslehrerin. Otts Ansage zur Zukunft an der Schule war klar: "Eine Schule kann sich nur auf fruchtbare Weise entwickeln, wenn alle, Kollegium, Lehrer, Schüler und Sachaufwandsträger, gemeinsam an ihrer Gestaltung mitwirken." Dass sich Ott in ihrer künftigen Arbeit auf den Elternbeirat verlassen kann, das versicherte dessen Vorsitzende Ilona Obermeier in ihrem Grußwort.

Free business joomla templates