Die Viertklässler der Grundschule Freudenberg kamen ins BRK Seniorenheim St. Barbara zum Märchenerzählen. Da saß der knapp zehnjährige Florian Heil unvermittelt Hirschaus ältester Einwohnerin, der 106-jährigen Melanie Ködel, gegenüber, die zur Tagespflege im Heim war.Die Viertklässler der Grundschule Freudenberg kamen ins BRK Seniorenheim St. Barbara zum Märchenerzählen. Da saß der knapp zehnjährige Florian Heil unvermittelt Hirschaus ältester Einwohnerin, der 106-jährigen Melanie Ködel, gegenüber, die zur Tagespflege im Heim war.Hirschau. (Juli 2016) Im Normalfall ist es so, dass Omas und Opas ihren Enkelkindern Märchen erzählen. Im BRK Seniorenheim St. Barbara wurden die Rollen getauscht. 19 Viertklässler der Grundschule Freudenberg kamen mit ihren Lehrerinnen Ingrid Augsberger und Martina Frühwirth ins Heim, um den Senioren aus Märchenbüchlein vorzulesen. Da saß dann der knapp zehnjährige Florian Heil aus Lintach unvermittelt Hirschaus ältester Einwohnerin, der 106-jährigen Melanie Ködel, gegenüber, die zur Tagespflege im Heim war, und trug der rüstigen Seniorin das Grimm’sche Märchen von den „Bremer Stadtmusikanten“ vor. Nicht nur Florian, auch die anderen 18 Viertklässler schlüpften in die Märchenerzählerrollen. Sie hatten eine ganze Menge von Märchen im Gepäck: „Dornröschen“, „Frau Holle“, „Die Sterntaler“ und „Rumpelstilzchen“ waren ebenso dabei wie „Aschenputtl“, „Hänsel und Gretel“, „Schneeweißchen und Rosenrot“ und „Die sieben Raben“. Zur Illustration der Geschichten hatten sie markante Requisiten wie Rosen für das „Dornröschen“ oder Federn für „Fau Holle“ mitgebracht. Die 19 Freudenberger Viertklässler und ihre Lehrerinnen Ingrid Augsberger (am Keyboard) und Martina Frühwirth eröffneten die Märchenstunde mit den Liedern „Hänsel und Gretel“ sowie „Die Bremer Stadtmusikanten“.Die 19 Freudenberger Viertklässler und ihre Lehrerinnen Ingrid Augsberger (am Keyboard) und Martina Frühwirth eröffneten die Märchenstunde mit den Liedern „Hänsel und Gretel“ sowie „Die Bremer Stadtmusikanten“.Bevor es ans Märchenvorlesen ging, stimmten die Kinder – am Keyboard von Ingrid Ausgberger begleitet – die Heimbewohner musikalisch ein. Sie taten das mit den bekannten Liedern „Hänsel und Gretel“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“. Nach dem musikalischen Auftakt teilten sich Kinder und Senioren in elf Erzählgruppen auf. Sie verblieben zum Teil im Festsaal, zum Teil verteilten sie sich auf Bewohnerzimmer und andere Gemeinschaftsräume. Und Florian Heil hatte das Glück, Melanie Ködel als Partnerin zu bekommen. Wie alle anderen auch, konnte er das Alter der Seniorin gar nicht glauben. Diese lobte dann ihren Märchenerzähler: „Der Bub hat seine Sache ganz gut gemacht!
(Werner Schulz)

Free business joomla templates