Auch während der Ferien laufen an der Freudenberger Volksschule die Vorbereitungen für die Einführung der „Offenen Ganztagsschule“ für Hauptschüler bzw. „Verlängerten Mittagsbetreuung“ für Grundschüler. Zur Feinabstimmung trafen sich auf Einladung von Rektor Werner Schulz (r.) im Lintacher Schulhaus v.l.: „gfi-Chef“ Georg Weigl, Bürgermeister Norbert Probst, Gruppenleiterin Barbara Rudolfi und Mitarbeiterin Christine Weiß.Auch während der Ferien laufen an der Freudenberger Volksschule die Vorbereitungen für die Einführung der „Offenen Ganztagsschule“ für Hauptschüler bzw. „Verlängerten Mittagsbetreuung“ für Grundschüler. Zur Feinabstimmung trafen sich auf Einladung von Rektor Werner Schulz (r.) im Lintacher Schulhaus v.l.: „gfi-Chef“ Georg Weigl, Bürgermeister Norbert Probst, Gruppenleiterin Barbara Rudolfi und Mitarbeiterin Christine Weiß.An der Volksschule Freudenberg gibt es vom ersten Tag des Schuljahres 2008/2009 an für die Hauptschüler das Angebot der “Offenen Ganztagsschule”, für die Grundschüler das der sog. “Verlängerten Mittagsbetreuung”. Standort für die gesamte Schule ist das Lintacher Schulgebäude, Träger der Ganztagsangebote die gemeinnützige GmbH der “Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration” (gfi).

Die Vorbereitungen dafür laufen auch während der Ferienzeit auf vollen Touren. Auf Einladung von Rektor Werner Schulz trafen sich im Lintacher Schulhaus Bürgermeister Norbert Probst sowie der Leiter der Amberger “gfi-Außenstelle” Georg Weigl und das vorgesehene Betreuungsteam. Dieses wird von Erzieherin Barbara Rudolfi geleitet. Ihr zur Seite stehen Christine Weiß und Erna Saller, die schon seit Jahren zur vollsten Zufriedenheit von Kindern, Eltern und Schulleitung für die Mittagsbetreuung im Lintacher Schulhaus zuständig ist. Das Trio soll eventuell noch um eine pädagogische Kraft ergänzt werden.

Aktuell, so Rektor Schulz, liegen insgesamt 43 verbindliche Anmeldungen von Grund- bzw. Hauptschülern für das sehr differenzierte Betreuungsangebot vor. Das Angebot der “Offenen Ganztagsschule” wollen zehn Hauptschüler in Anspruch nehmen. Die Betreuung dauert montags bis donnerstags von 13 bis 16 Uhr, freitags bis 14 Uhr. Von den 33 gemeldeten Grundschulkindern sollen acht bis 13 Uhr betreut werden, die anderen 23 jeweils bis 15:30 Uhr. Letztere erhalten wie die Hauptschüler ein warmes Mittagsmenü. Geliefert wird dieses aus der Küche von Nadja Seegerer. Die “gfi” hat mit deren Catering-Unternehmen, das bereits die Kindergärten in Lintach und Wutschdorf bedient, einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen.

Großes Lob zollten Rektor Schulz und gfi-Chef Georg Weigl dem Freudenberger Gemeinderat und Bürgermeister Probst. Die Gemeinde nehme in ganz Bayern eine absolute Vorreiterrolle ein, indem sie die Ganztagsbetreuung der Grundschüler in gleicher Höhe bezuschusse wie die der Hauptschüler - dies, obwohl es dafür keinerlei gesetzliche Verpflichtung gebe. Bürgermeister Probst unterstrich noch einmal die einmütige Haltung des Gemeinderates: “Uns sind die Grundschüler genauso viel wert wie die Hauptschüler”. Im Klartext bedeute dies, dass die Gemeinde für jeden Ganztagsbetreuungsplatz in der “Offene Ganztagsschule” (13 bis 16 Uhr) bzw. der “Verlängerten Mittagsbetreuung” (11:30 bis 15:30 Uhr) an den Träger jährlich einen Zuschuss von 565,30 Euro bezahlt. Vom Freistaat Bayern gibt es für die Hauptschüler eine Pro-Kopf-Förderung in gleicher Höhe, für die Grundschulgruppe lediglich einen Pauschalbetrag von 7.000 Euro.

Die beispielgebende kommunale Förderung, so Georg Weigl, habe es der „gfi“ möglich gemacht, familienfreundliche Beträge anbieten zu können. Eltern, deren Grund- oder Hauptschulkind von Montag bis Donnerstag die Ganztagsbetreuung in Anspruch nimmt, hätten nur mehr einen Monatsbeitrag von 24 Euro zu leisten. Bei drei Betreuungstagen verringere sich der monatliche Elternbeitrag auf 18 Euro, bei zwei (= Mindestbuchung) auf 12 Euro. Hinzu käme ein monatliche Mittagessenspauschale von 44 Euro bei viertägiger in Anspruchnahme. Sie verringere sich um jeweils 11 Euro bei Nichtinanspruchnahme.

Das Betreuungsteam zeigte sich begeistert von den erst vor drei Jahren eingeweihten, modern ausgestatteten Räumlichkeiten. Rektor Schulz sprach die Erwartung aus, dass den Kindern nicht nur ein gutes Mittagessen verabreicht werde, sondern sie in den Genuss einer qualifizierten Hausaufgabenbetreuung und eines interessanten Freizeitangebotes kommen werden.

„gfi-Chef“ Georg Weigl kündigte für Montag, den 22. September, um 19 Uhr einen Informationsabend an, bei dem die Eltern nochmals detailliert über die Angebote und Leistungen sowie Verpflichtungen aufgeklärt werden.

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