Ich möchte das Leben draußen sehen…

„Neun Jahre Stoff und immer noch nicht süchtig“, stand auf der Tafel über der Bühne während der Abschlussfeier in Freudenberger. Vier der Quali-Teilnehmer der Mittelschule schafften sogar einen Einser vor dem Komma: Andrea Stiegler (1,2), Alina Schönberger (1,2), Dominik Dirnhofer (1,3) und Hannes Obermeier 1,9.

 

Freudenberg. (aw) Rektorin Marion Ott begrüßte die Gäste und wünschte den Abschlussschülerinnen und –schülern viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg. Sie lobte ferner den Einsatz der in der Klasse unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern, sowie der Eltern. Herr Schulamtsdirektor Heinrich Koch lobte den guten Durchschnitt der Absolventinnen und Absolventen und betonte, dass dies nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und viel Engagement aller Beteiligten möglich sei. Auch Bürgermeister Franz Weiß würdigte die guten Leistungen und vermittelte viele gute Zukunftswünsche.

Klassenleiterin und Konrektorin Andrea Widder nahm das Bühnenbild als Vorlage für die Rede und machte den Absolventen ihren schulischen Werdegang von der ersten bis zur neunten Klasse bewusst. Widder wies ferner darauf hin, dass 90 % den Qualifizierenden Mittelschulabschluss geschafft haben, 27% der Schüler auf eine weiterführende Schule gehen und 63% eine Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie beginnen. Auch fand sie individuelle Worte zu den einzelnen Schülern bezüglich deren privater Träume und Wünsche. „Ihr habt auf der Einladung Orte angegeben, zu denen ihr einmal reisen wollt. Ich habe versucht die Länder mit euch in Verbindung zu bringen“. Widder endete mit einem Zitat der Absolventin Alina Schönberger aus ihrem Deutsch-Quali: „Ich möchte das Leben draußen sehen, in Wahrheit aber liegt es bei mir selbst.“

Von der 8. Klasse unter Leitung von Petra Bothner wurden die Absolventinnen und Absolventen mit kleinen individuellen Geschenken ganz besonders herzlich verabschiedet.Nach einem umfangreichen Dankeschön seitens der Abschlusschülerinnen und –schüler an alle Lehrkräfte und vor allem an die Klassenleiterin Widder gab es viel Beifall von den Mitschülerinnen und Mitschülern, sowie den Gästen der Abschlussfeier.Die Verantwortung für die Begrüßung durch die 1. und 2. Klassen lag bei Irene Schweimer, für die musikalische Umrahmung bei Simon Klösel, für den Stehempfang bei Sandra Hummel.  

Wunderschönes Wetter, viele Gäste, ein tolle Bewirtung durch den Elternbeirat, kreative Workshops und ein gelungenes Theater. Was will man mehr? Danke an alle, die zum Gelingen dieses Tages begetragen haben.

Einen vergnüglichen Theater-Vormittag verbrachten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 3 bis 9 bei den Burgfestspielen in Leuchtenberg. Schülerlotsen, Klassen- und Schülersprecher sowie die Sportfestsieger waren von der Gemeinde, dem Elternbeirat und der Verkehrswacht als Dankeschön zu diesem Theatererlebnis eingeladen worden. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Uschi Schuster und Uwe Bergmann. Alle kennen ihn aus dem Fernsehen im Kinder-Ferienprogramm: Den Michel aus Lönneberga. Die Svenssons auf dem Katthult-Hof haben es nicht leicht. Denn ihr Sohn Michel hat mehr Unsinn im Sinn als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga - oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt. Dabei ist Michel eigentlich ein hilfsbereiter und liebenswerter Junge. Aber es ist wie verhext: Was Michel auch tut – es kommt immer ein Streich dabei heraus! Weil er noch den letzten Rest Suppe ausschlecken wollte, steckt Michels Kopf nun in der Suppenschüssel fest. Beim Versuch, Linas entzündeten Zahn zu ziehen oder seinem Vater zu helfen, eine Ratte zu fangen, hatte er leider auch nicht mehr Erfolg.

Die Abenteuer von einem der bekanntesten und liebenswertesten Lausejungen der Kinderliteratur boten uns turbulente Unterhaltung mit Witz und Herz für Jung und Alt. Auch die musikalischen Einlagen der talentierten Schauspielerinnen und Schauspieler waren beeindru-ckend. Am Ende der Vorstellung ließ sich der kleine Michel noch mit uns fotografieren und wir konnten uns mit ihm unterhalten: Er kommt übrigens aus Neustadt a.d. Waldnaab und geht in die sechste Klasse!

Schriftliche und praktische Prüfung bestanden

Freudenberg (gto) Ähnlich wie die Fahrradprüfung in den 4. Klassen, wird auch eine Brandschutzerziehungsprüfung in den 3. Klassen der Grundschulen in Bayern durchgeführt. Aus diesem Anlass, besuchte einer der Brandschutzerzieher der Gem. Freudenberg, die Klassen 3 a und b der Grundschule in Freudenberg. Die Brandschutzerziehung für Schulkinder ist in Gefahrensituationen hilfreich. Das richtige, möglichst ruhige und umsichtige Verhalten sowohl der Lehrkräfte als auch der Schüler, ist dabei jedoch ganz wichtig. Die Kinder sollen Notfallwissen erhalten, welches Sie daraufhin in Gefahrensituationen anwenden können. Die Lehrkräfte Fr. Manon Endres, Fr. Daniela Gottfried, und Fr Sabrina Reich lehrten den Kindern im Unterricht schon wichtige Grundlagen. Die erworbenen theoretischen Kenntnisse, wurden daraufhin in einem Test vom Brandschutzerzieher Tobias Göbl abgefragt und zusammen bearbeitet. Der Test umfasste 21 Fragen. Das Erlernte wurde daraufhin auch praktisch angewandt werden. Dies brachte nicht nur für die Schüler so manche Abwechslung in den sonstigen Schulalltag. Es wurde u. a. Folgendes geübt: Richtiges Entzünden von Streichhölzern und Feuerzeugen, richtiges Verlassen des Klassenzimmers auf dem Rettungsweg, Verhalten im Brandfall in verschiedenen Situationen u. v. m. Damit die Kinder auch selbst einen Notruf absetzen können, wurde dies an der Übungstelefonanlage spielerisch mit unterschiedlichen Situationsvorgaben geübt. Dass das Wichtigste an einem Notruf, das Warten auf Rückfragen ist, wurde dabei mehreren Schülern deutlich bewusst.
Für einige Kinder war auch die Besichtigung des Feuerwehrfahrzeugs ein Höhepunkt. Den Kindern machte der abwechslungsreiche Vormittag wieder viel Spaß. Auf das Gelernte können sowohl die Schüler als auch die Lehrer in Notsituationen zurückgreifen. (Bericht Tobias Göbl)

Bei strahlendem Sonnenschein konnte am 03.07.2017 das Sportfest starten. Die anfänglichen schlechten Wetterprognosen sollten sich bald als falsch erweisen und so konnte in altbewährter Weise das Sportfest in Wutschdorf und das Spielefest bei den Kleineren in Lintach erfolgreich stattfinden. Nach einer kurzen Einweisung vom Sportbeauftragten und Organisator Uwe Bergmann gab Rektorin Marion Ott den Startschuss. Richtig los ging es nach dem gemeinsame Aufwärmen am Hartplatz! Weitwurf, Weitsprung und Lauf standen Auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler gaben ihr Bestes und bewiesen dabei Talent und Geschick. Die Siegerehrung erfolgt am Ende des Schuljahres mit der Ehrung der Klassenbesten.

Sportfest2 2017Sportfest2 2017

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