Stefan Knoll faszinierte mit seinem Maskentheater wieder einmal die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Freudenberg. Um den sterbenskranken König zu retten, ziehen alle drei Söhne aus das Wasser des Lebens zu suchen. Der Jüngste schafft dies schließlich und rettet am Ende nicht nur den Vater, sondern findet auch an der Seite der starken Königstochter sein Glück. Theater Maskara hat sich den Märchen verschrieben und spielt diese voller Hingabe im Stil der Comedia dell'arte. Mit lebendigen, handgefertigten Masken aus Leder schlüpft der Akteur blitzschnell in die verschiedenen Rollen seiner Stücke, wechselt Stimme, Körperhaltung und verleiht so jeder Figur einen eigenen Charakter.

Am Freitag vor den Osterferien war es endlich soweit. Die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulhäuser in Lintach und Wutschdorf konnten zum Ostereiersuchen ausrücken. Organisiert und vorbereitet von der SMV, dem Lehrer Uwe Bergmann, der Fachlehrerin Sandra Hummel und den Schülerinnen und Schülern aus dem Fach Soziales strömten alle in der 4. Stunde ins Freie, um ein Osterei zu finden. Unsere Fachlehrerin Frau Hummel hatte mit den Schülern am Vortag über 200 Eier gekocht und gefärbt. Die SMV und Herr Bergmann waren für das Verstecken zuständig. Herzlichen Dank an die fleißigen Osterhasen !

Die SMV hat am Mittwoch vor den Osterferien gemeinsam mit dem Vertrauenslehrer Uwe Bergmann ins der Turnhalle Wutschdorf für alle Schüler von der 3. bis 9. Klasse einen Abenteuerparcours in der Turnhalle aufgebaut. So mussten Hindernisse überwunden, Geschicklichkeit bewiesen und das Gleichgewicht koordiniert werden. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert und bewältigten mit Eifer die Übungen. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig: So ein Parcours kann öfter aufgebaut werden. Vielen Dank an unsere SMV!

Ein mobiles Theaterstück für Schulen gegen Rechtsextrmismus, für Toleranz und Menschenrechte erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 am Montag im Jugendzentrum Klärwerk in Amberg. Das Stück erzählte parallel die Lebensgeschichte der Regensburger Lehrerin Elly und des gewalttätigen Neonazis Ingo. In regelmäßigen Abständen traten die Darsteller aus ihren Rollen heraus und stellten aktuelle Bezüge her. Die beiden Berufsschauspieler verstanden es, die Kinder auch durch ihre darstellerische Leistung zu beeindrucken. Die Schüler konnten die Unterschiede zwischen den beiden Akteuren auch an Kleidung, Körpersprache und Stimme sehr gut begreifen.

Elly und Ingo hatten ähnliche Startbedingungen. Elly litt unter ihrem gewalttätigen, fanatisch-autoritären Vater. Über der Kindheit beider stand in großen Lettern "Gewalt". Sie rebellierten gegen diese Zustände. Während aber Elly den Weg des Menschenrechts ging und begriff, dass Schläge nur immer mehr Schläge erzeugen, konnte sich Ingo nicht aus den Gewaltzusammenhängen lösen. Das Tragische dabei war: Ingo reproduzierte genau die Unterdrückung und Ausgrenzung, unter der er selbst am meisten litt.

Die Schülerinnen und Schüler sollten Verständnis für die Figuren entwickeln, durchaus auch Mitleid und Identifikation erfahren. Jeder Lebensweg ist für sich logisch, nur stand am Ende von Ingo Hass, Mord und Verzweiflung, während Elly sich von den Schatten ihrer Vergangenheit befreien konnte und zu einem offen, glücklichen und engagierten Leben fand.

Die Schülerinnen und Schüler bekamen im Anschluss Gelegenheit, ihre Eindrücke von der Aufführung zu schildern. Es war insgesamt eine Lehrstunde für Demokratie und Menschenrechte, und gerade momentan aktueller denn je. Das Stück ist speziell für Schulen konzipiert. Die Erarbeitung wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie und Jugend im Rahmen des Programms "Vielfalt tut gut - Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie".

          

Über zahlreiche Besucher konnte sich die Schulleitung der Grund- und Mittelschule Freudenberg am Tag der offenen Türe an der Mittelschule freuen. Neben geladenen Ehrengästen und externenn Kooperationspartnern (Herr Gresser von der Berufsberatung, Herr Gallner vom Klinikum Sulzbach-Rosenberg und Herr Hammer von der Firma Rester Landtechnik) fanden viele Eltern, Großeltern den Weg in die Schule, um sich ein Bild von der aktuellen Schulrealität an der Mittelschule zu verschaffen. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule präsentierten mit ihren Lehrkräfte spezifische Fächer, stellten die Aufgaben der SMV vor und vermittelten einen Einblick in verschiedene Aktionen und Projekte aus dem Schulleben. (näheres finden sich auch unter "Aktuelles- Presseberichte")

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